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DSGVO-konforme Website 2026: Was Sie wirklich beachten müssen

Datenschutz muss nicht kompliziert sein — wenn man die Website von Anfang an datensparsam baut.

Kurz & knapp

Eine Website wird DSGVO-konform, wenn sie nur nötige Daten erhebt, transparent darüber aufklärt (Datenschutzerklärung + Impressum) und auf heimliche Datenabflüsse verzichtet. Die größten Stolperfallen sind extern geladene Google Fonts, US-Tracking ohne Einwilligung und eingebettete Dienste (Karten, Videos). Wer lokale Schriften, cookielose Analyse und EU-Hosting nutzt, braucht oft nicht einmal ein Cookie-Banner.

Die häufigsten DSGVO-Fehler auf Websites

Die meisten Abmahnungen entstehen nicht aus bösem Willen, sondern aus Unwissen über das, was im Hintergrund passiert. Diese Punkte stehen ganz oben auf der Risikoliste:

  • Google Fonts extern geladen (überträgt IP-Adressen in die USA)
  • Tracking (z. B. Analytics, Meta-Pixel) ohne gültige Einwilligung
  • Eingebettete Karten, Videos oder Schriftarten ohne Aufklärung
  • Fehlende oder veraltete Datenschutzerklärung
  • Kontaktformulare ohne Verschlüsselung oder mit zu vielen Pflichtfeldern

Der datensparsame Weg — meist der einfachste

Statt jede Datenverarbeitung mühsam mit Einwilligungen abzusichern, ist es oft klüger, sie gar nicht erst stattfinden zu lassen. Lokale Schriften, cookielose Analyse ohne IP-Speicherung, Hosting in Deutschland oder der EU und nur die wirklich nötigen Formularfelder — damit umgehen Sie die meisten Probleme und brauchen häufig kein Cookie-Banner. Das ist nicht nur rechtlich entspannter, sondern auch schneller und nutzerfreundlicher.

Was rechtlich auf jede Website gehört

Unabhängig von der Technik gibt es Pflichtbausteine. Diese sollten vollständig, aktuell und leicht auffindbar sein — meist über Links im Footer.

  • Vollständiges Impressum (mit zwei Klicks erreichbar)
  • Auf Ihre Dienste zugeschnittene Datenschutzerklärung
  • HTTPS-Verschlüsselung für die gesamte Seite
  • Bei Shops zusätzlich: AGB und Widerrufsbelehrung

Wichtig: Das ist keine Rechtsberatung

Ich baue Websites technisch datenschutzfreundlich und kümmere mich um die saubere Umsetzung — die rechtsverbindliche Prüfung Ihrer Texte (Datenschutzerklärung, AGB) gehört aber in die Hände eines Anwalts oder einer spezialisierten Stelle. Diese Übersicht hilft Ihnen, die richtigen Fragen zu stellen und teure Standardfehler zu vermeiden.

Häufige Fragen

Sind Google Fonts wirklich ein Problem?
Extern geladen ja — sie übertragen beim Seitenaufruf die IP-Adresse des Besuchers an Google in die USA, ohne Einwilligung. Die Lösung ist einfach: Schriften lokal einbinden. Dann besteht das Problem nicht mehr, und die Seite lädt sogar schneller.
Komme ich wirklich ohne Cookie-Banner aus?
Oft ja. Wenn Sie keine einwilligungspflichtigen Cookies oder Tracker einsetzen, brauchen Sie kein Banner. Mit cookieloser Analyse und ohne US-Marketing-Tools ist das für viele KMU-Websites problemlos machbar.
Macht ihr auch die Datenschutzerklärung?
Ich sorge für die technisch korrekte, datensparsame Umsetzung und unterstütze bei der Zusammenstellung der eingesetzten Dienste. Den rechtsverbindlichen Text sollten Sie aber von einem Anwalt oder einem geprüften Generator absichern lassen.
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