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Online-Shop erstellen lassen: Kosten, Plattformen, Ablauf

Shopify, WooCommerce oder individuell? Was wirklich zu Ihrem Geschäft passt — und was es kostet.

Kurz & knapp

Ein professioneller Online-Shop kostet 2026 je nach Plattform und Umfang typischerweise zwischen 6.000 und 18.000 € in der Erstellung, plus laufende Gebühren. Shopify eignet sich für schnellen Start mit Standardprodukten, WooCommerce für maximale Flexibilität bei kleinem Budget, individuelle Lösungen lohnen sich bei besonderen Geschäftsmodellen oder vielen Artikeln. Wichtiger als die Plattform sind aber Geschwindigkeit, gute Produktbilder und ein reibungsloser Checkout.

Die wichtigsten Plattformen im ehrlichen Vergleich

Es gibt nicht »den besten« Shop — es gibt den, der zu Ihrem Geschäft passt. Hier die Stärken und Schwächen der drei meistgenutzten Wege, ohne Markentreue.

  • Shopify: schnell startklar, sehr stabile Technik, monatliche Gebühren plus Transaktionsgebühren. Stark bei klassischen Standard-Shops.
  • WooCommerce (WordPress): günstig im Einstieg, riesiges Ökosystem, dafür eigene Wartung — sinnvoll bei kleinen Sortimenten oder als Erweiterung einer bestehenden WordPress-Seite.
  • Individuelle Lösung (z. B. Next.js + headless Commerce): höchste Geschwindigkeit, eigene Funktionen, beste SEO — lohnt bei besonderen Geschäftsmodellen, vielen Artikeln oder wenn der Shop Teil eines Produkts ist.

Realistische Kosten

Der reine Aufbau ist nur ein Teil der Rechnung. Sie sollten von Anfang an mit laufenden Kosten kalkulieren, sonst wird die Marge knapper als gedacht.

  • Shopify-Shop mit individuellem Design: ca. 4.000 – 9.000 € + ca. 30–80 € Plattformgebühr pro Monat
  • WooCommerce-Shop: ca. 5.000 – 12.000 € + Hosting/Pflege ca. 30–80 €/Monat
  • Individueller Shop: ab ca. 12.000 €, oft 18.000 € und mehr — dafür frei skalierbar
  • Zusatzkosten: Zahlungsanbieter (Stripe/PayPal: ca. 1,4–2,9 % pro Transaktion), Versanddienst-Anbindungen, Produktfotografie

Was Online-Shops 2026 wirklich erfolgreich macht

Die meisten Shops scheitern nicht an der Plattform, sondern an Details, die niemand vorab erwähnt. Das sind die Punkte, die im Alltag wirklich den Umsatz machen.

  • Ladezeit unter 2 Sekunden — jede Sekunde kostet messbar Conversion
  • Mobile-Checkout in 3 Klicks, ohne Pflicht-Konto
  • Echte Produktbilder mit Größenverhältnis und Detailaufnahmen
  • Klare Lieferinformationen, Bezahlmethoden und Retourenbedingungen
  • Rechtssichere Texte (Widerruf, AGB, Datenschutz) — die häufigsten Abmahn-Themen

Häufige teure Fehler

Der teuerste Fehler ist nicht die Plattform-Wahl, sondern der Start ohne klares Sortiment. Wer 200 Artikel einpflegt, bevor die ersten 10 gut funktionieren, verbrennt Zeit. Ich empfehle: mit einer fokussierten Auswahl starten, schnell live gehen, lernen, dann ausbauen. Das gilt für Shopify genauso wie für individuelle Lösungen.

Häufige Fragen

Lohnt sich Shopify für einen kleinen deutschen Shop?
Oft ja — Shopify nimmt Ihnen viel Wartung ab und ist schnell startklar. Bei sehr individuellen Produkten oder besonderen Preismodellen kommen Sie schnell an Grenzen; dann ist eine maßgeschneiderte Lösung sinnvoller.
Was ist mit Datenschutz und Hosting in Deutschland?
Bei WooCommerce und individuellen Lösungen können wir EU- oder Deutschland-Hosting nutzen. Shopify selbst hostet international, die Datenschutzthemen lassen sich aber sauber lösen — wichtig ist die korrekte Datenschutzerklärung und Konfiguration.
Kann ich später die Plattform wechseln?
Ja, technisch geht das immer — ist aber Aufwand. Deshalb lohnt es sich, vorab ehrlich zu prüfen, welche Plattform für die nächsten 2–3 Jahre passt. Bei mir bekommen Sie genau diese ehrliche Empfehlung statt eines vorgefertigten Pakets.

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